Interkulturelle Bildung Erfurt gGmbH

Soziale Integration - Teilhabe am Leben in Deutschland

Der Prozess der Integration von Menschen mit einem Migrationshintergrund besteht aus Annäherung, gegenseitiger Auseinandersetzung, Kommunikation, dem Feststellen von Gemeinsamkeiten und Unterschieden und der Übernahme gemeinschaftlicher Verantwortung zwischen Zugewanderten und der anwesenden Mehrheitsbevölkerung.
Die Integration, verlangt im Gegensatz zur Assimilation, der völligen Anpassung, aber nicht die Aufgabe der eigenen kulturellen Identität.

Anforderungen an die Menschen mit Migrationshintergrund

Anforderungen an die Aufnahmegesellschaft

Die Möglichkeit der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben der Aufnahmegesellschaft setzt den Erwerb von bestimmten Kenntnissen, Fähigkeiten, Einstellungen und den Willen, eine weitgehende Neu-Sozialisation und Neuorganisation der Persönlichkeit einzugehen, voraus. Zentral ist hier das Erlernen der neuen Sprache und eine gewisse Kommunikationsfähigkeit und -bereitschaft gegenüber der Aufnahmegesellschaft.

Soll eine Integration von zugewanderten Menschen gelingen, ist es erforderlich, Voraussetzungen zur Teilhabe an gemeinschaftlichen Gütern und Aktivitäten zu schaffen. Dies beinhaltet sowohl einen chancengleichen Zugang zu Bildungs- und Ausbildungseinrichtungen, als auch zum Arbeits- und Wohnungsmarkt. Ein sicherer Arbeitsplatz verschafft ein festes Einkommen, Sozialprestige, Selbstverwirklichung und soziale Beziehungen zu den Menschen aus der Aufnahmegesellschaft.

Das dem Ausgleich dieser beiden Anforderungen und dem Abbau von kulturellen Barrieren – auch abseits des Themenkreises Zuwanderung – zugrundeliegende Denkmodell wird als Interkultur bezeichnet.

Die IB Erfurt beschäftigt sich auf diesem Feld neben Beratungen und Bildungsangeboten mit kleinen und größeren Projekten, die zum Teil auch gefördert werden. 

Berufliche Integration von Frauen mit einem Migrationshintergrund

Soziale Integration von Kindern und Jugendlichen